Weltjugendtag: Papst für Tierrechte!

Die Jugend ist die Hoffnung von morgen, denn die nachwachsende Generation hat die Chance, das Leben der Tiere durch ein tierfreundliches und die Schöpfung schützendes Sein zu verbessern. Damit dieser Gedanke die jungen Menschen erreicht, hat PETA mit ihrer Kampagne „Christen für Tiere“ auch am Weltjugendtag in Krakau teilgenommen. Junge Leute aus der ganzen Welt kamen dort am 27. und 28. Juli 2016 zusammen, um sich über ein christliches Leben auszutauschen. Das Highlight dieser Festtage war der Besuch des Papstes. Seine Hauptbotschaft war: Selig die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden.

Für Christen für Tiere ein klares Zeichen: Denn diese Barmherzigkeit gilt gegenüber ALLEN Lebewesen der Schöpfung!

Unterstützer von PETA waren mit vor Ort und haben Flyer sowie Postkarten mit Zitaten aus Papst Franziskus Enzyklika Laudato si’ an die Teilnehmenden verteilt, um auf ein tierfreundliches Leben im Sinne der Worte des Papstes aufmerksam zu machen.

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Die Enzyklika 2015 und die Rechte der Tiere

Papst Franziskus hat als erstes Kirchenoberhaupt in der Geschichte Stellung zur Umwelt- und Tierschutzproblematik bezogen. In seiner Enzyklika schreibt er: „Wir [müssen] heute mit Nachdruck zurückweisen, dass aus der Tatsache, als Abbild Gottes erschaffen zu sein, und dem Auftrag, die Erde zu beherrschen, eine absolute Herrschaft über die anderen Geschöpfe gefolgert wird.“ Und weiter: „Jegliche Grausamkeit gegenüber irgendeinem Geschöpf ‚widerspricht der Würde des Menschen’.“ (1) Vor diesem Hintergrund hat die weltweit größte Tierrechtsorganisation Papst Franziskus im Jahre 2015 zu „PETAs Person of the Year“ ernannt.

Franziskus gibt der Schöpfung neue Hoffnung

Mit 1,2 Milliarden Katholiken weltweit haben Franziskus Worte eine große Zuhörerschaft erreicht. Damit hat der Papst einen mutigen Schritt innerhalb der katholischen Kirche getan und ein wichtiges Zeugnis in seiner Position als katholisches Kirchenoberhaupt abgelegt. Mit seinen zukunftsweisenden Gedanken hat er einen wertvollen Beitrag für die gesamte öffentliche Wahrnehmung des Tierrechtsgedankens geleistet. Die Worte der Enzyklika Laudato si‘ geben Hoffnung auf eine Verbesserung der Lebenssituation für Milliarden Tiere, die für Ernährung, Kleidung, Tierversuche oder Unterhaltung ausgebeutet werden.

Das Leid in der Tierindustrie

Jedes Jahr werden auf der ganzen Welt ca. 60 Milliarden Tiere (in Polen ca. eine Milliarde) nach einem entbehrungsreichen Leben und stressvollen Transporten für Nahrungsmittel getötet – mit Meerestieren sind es weit über 1.000 Milliarden. Im Kontext des enormen Tierleids in der industrialisierten Tierhaltung, auf den Pelzfarmen, in den Käfigbatterien und Schlachthöfen bedeuten Franziskus Worte für „Christen für Tiere“ vor allem eines: Wer der Lehre des Papstes folgen möchte, sollte sich für eine tierfreundliche und damit vegane Lebensweise entscheiden.

Was Sie tun können

Jeder und jede von uns kann den Tieren durch ganz einfache Entscheidungen im Alltag schon jetzt helfen. Mit einer veganen Ernährung erbarmen Sie sich Mensch, Tier und Umwelt. Unser kostenloses Veganstart-Programm bietet Ihnen vegane Rezepte und begleitet Sie mit zahlreichen Tipps in ein schöpfungsfreundliches Leben.

Quellen

(1) Papst Franziskus (2015): Enzyklika Laudato sí. Über die Sorge für das gemeinsame Haus. S. 92. Rom.

 

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